Mittwoch, 12. Februar 2014

[Rezension] High Love

Madlen Ottenschläger
High Love


Genre: Jugendbuch
Verlag: Carlsen

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Inhaltsangabe:

Als nach den Ferien die Schule wieder anfängt, weiß Manja: Sie muss ihr Leben ändern und endlich cool werden. Sie freundet sich mit der beliebten Kati an und verliebt sich auf einer Party an der Isar in Moritz mit den bunten Wunderaugen und dem Grübchen auf der Wange. Alles läuft super und für Manja zählen fast nur noch die Momente mit Moritz. Dass er kifft, findet sie nicht weiter schlimm - doch dann bemerkt sie immer öfter seine bedrohlichen Aussetzer ...

Meine Meinung:

Das Buch setzt sich mit dem aktuellen Thema Drogen bei Jugendlichen auseinander. Ich muss dazu anmerken, dass ich fast 17 Jahre alt bin und es in unserer Stufe in der Schule einige Leute gibt, die ab und zu Kiffen (oder das zumindest behaupten) und fast regelmäßig Alkohol trinken. Ich finde das richtig schlimm, denn ich würde niemals Drogen nehmen, beziehungsweise zu viel Alkohol trinken. Ich habe meinen Körper lieber unter Kontrolle und möchte bei allem, was ich tue, bei Verstand bleiben.
Realistisch schildert die Autorin in High Love, wie die Situation eskalieren und sich der anfängliche Konsum in eine Abhängigkeit verwandeln kann. Hauptsächlich geht es um Haschisch, das, wie in der Anmerkung geschrieben steht, die häufigste illegale Droge in Deutschland darstellt.
Der Leser ist sofort mitten im Geschehen und die Handlung läuft schnell voran, sodass es keine großen Abschnitte gibt, in denen sich die Handlung zieht. Bei 202 Seiten ist dies aber auch gut so.
Manja und Moritz, die Hauptpersonen, gefielen mir nicht besonders. Einerseits konnte ich mich schlecht in Manja hineinversetzen, da ich fast immer anders gehandelt hätte als sie und ich andererseits nicht verstehen kann, warum sie Moritz von Beginn an so sehr vertraut, dass sie nichts von Moritz' Problemen bemerkt. Sie scheint vor Liebe wirklich blind zu sein. Moritz war mir sofort unsympathisch, wohingegen mir Samuel besser gefiel. Schade ist, dass man über ihn und auch über Kati nicht sehr viel erfährt und sie einfach nur da sind.
Der Schreibstil ist ziemlich einfach gehalten. Ich halte das Buch für eine leichte Lektüre, da es sich flüssig und in einem Rutsch durchlesen lässt. Allerdings stößt es auch zum Nachdenken an, denn die Geschichte wirkt sehr realitätsnah. Ich kann mir gut vorstellen, dass es vielen Jugendlichen so geht wie Moritz.

Fazit:

Es ist das erste Mal seit langer Zeit, dass ich mal wieder ein Buch lese, dass sich mit Problemgeschichten bei Jugendlichen beschäftigt. Trotz einiger Kritikpunkte fand ich die Geschichte sehr interessant, vorallem, da es sich ja unter anderen auch an meine Generation richtet.
Ich würde das Buch an Jugendliche weiterempfehlen, da es Themen anspricht, die einfach aktuell und wichtig sind. Es kann manchen Personen vielleicht auch die Augen öffnen, wie ernst die Situation wirklich ist.

Meine Bewertung:

3 von 5 Sterne

Ein riesiges Dankeschön an den Carlsen Verlag und Blogg dein Buch für die Bereitstellung dieses Exemplares! ♥


Mich würde unbedingt interessieren, wie eure Meinung über Drogenkonsum bei Jugendlichen aussieht!

xo xo
Sina

Kommentare:

  1. Toller Post! Du bist super hübsch!! Vielleicht hast du ja Lust und Zeit auf meinem Blog vorbei zu schauen ♥
    http://anetaores.blogspot.de/
    LG Aneta

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    1. Haha, danke. :D Ja, ich werde mal vorbeischauen.

      xo xo

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