Mittwoch, 31. Dezember 2014

{Rezension} This is not a Love Story


An die wahre Liebe hat die 17-jährige Penny nie geglaubt. Bis sie eines Abends bei einem Konzertbesuch auf Noah trifft. Wie ein Magnet fühlt sie sich von ihm angezogen - und Noah geht es anscheinend nicht anders. Sie spürt die gewaltige Kraft der Gefühle und lässt Noah doch mit dem ihr eigenen Sarkasmus abblitzen. Erst als sie sich ein paar Monate wiedersehen, ist klar: Penny und Noah können nicht voneinander lassen. Doch je näher sie sich kommen, desto gefährlicher scheint ihre Leidenschaft für sie und ihre Umgebung zu sein ... Ist diese Liebe zu groß für sie?
Zunächst mal muss ich mich darüber auslassen, wie dumm es ist, einem englischen Titel einen anderen ebenfalls englischen Titel zu verpassen. Wo ist denn da der Sinn? Man hätte das Buch doch auch in Deutschland unter dem Titel Soulmates verkaufen können (hätte auch besser gepasst). Aber egal.
Der dvt-Verlag ist mir seit einiger Zeit sehr ans Herz gewachsen, muss ich zugeben. So hat mich auch hier die Geschichte von Penny und Noah sehr berührt, jedoch habe ich einige kleine Makel, die ich loswerden muss.
Der Schreibstil ist angenehm, man taucht gut in die Geschichte ein und die Dialoge in dem Buch sind mehr als unterhaltsam. Dementsprechend gefielen mir Penny und Noah auf Anhieb, auch wenn mir manches zu schnell ging, es fehlte ein wenig Drama (das hat jedoch seine Gründe). Ich habe des Öfteren selig lächelnd da gesessen und mit ihnen mitgefiebert. Die Liebe zwischen den beiden ist außergewöhnlich schön, dagegen kann man nichts sagen, aber - und jetzt kommt das große Manko - die Geschichte entwickelt sich doch in eine ziemlich... merkwürdige Richtung, die es schwer macht, das Buch in das passende Genre einzuteilen. Es könnte auch schon als Fantasy durchgehen, aber ich bin mir hier echt nicht sicher. Es gab ein paar übernatürliche Aspekte, die ich jedoch auf eine total verrückte Art und Weise als RELATIV nachvollziehbar empfinde.
Es ist schwierig, das Buch zu bewerten und ich schwankte auch lange zwischen 4 und 5 Sternen hin und her, im Endeffekt gebe ich der Story aber 4 Sterne. Das Ende gefiel mir dann wirklich nicht sehr. Ich bin eher der Happy-End-Typ, im Leben läuft schon viel zu viel Sch*** ab, als dass ich nicht auch noch ein trauriges Buchende gebrauchen kann... Okay, das klingt ein bisschen hart, so habe ich mich jedoch nach dem Lesen des Buches gefühlt... Auch wenn dieses Ende nur Sinn macht, hatte ich doch ein paar Tränchen im Auge.
Ein unterhaltsames Buch für zwischendurch mit leicht übernatürlichen Aspekten.



Samstag, 27. Dezember 2014

Weihnachts-Neuzugänge

Über die Weihnachtstage haben sich ein paar neue Bücher bei mir angesammelt, die ich euch nun vorstellen möchte.

Von links nach rechts:
Wie viel Leben passt in eine Tüte? - Donna Freitas
This is not a love story - Holly Bourne
Die Bestimmung-Trilogie - Veronica Roth

Ich habe die Trilogie von Veronica Roth tatsächlich noch nicht gelesen und da ich den Film richtig gut fand, muss ich das nun unbedingt nachholen. Und dann noch im Schuber! *-*


Von den anderen beiden Einzelbänden habe ich schon so viel Gutes gehört, dass ich völlig überzeugt davon war, dass sie mir gefallen werden. Bin mal gespannt, der dtv-Verlag scheint bei mir immer beliebter zu werden ... :)


Mittwoch, 24. Dezember 2014

Dienstag, 23. Dezember 2014

{Rezension} House of Night, Erlöst

Showdown in Tulsa: Neferet, die Göttin der Dunkelheit, hat allen ihr wahres Gesicht gezeigt. Sie ist jetzt die uneingeschränkte Herrscherin in Tulsa und im House of Night.
Niemand - weder Mensch noch Vampyr - kann ihr mehr gefährlich werden. Nur mit Hilfe der alten Magie könnte man sie noch stoppen. Zoey Redbird ist die Einzige, die damit umgehen kann. Wer wird diesen allerletzten großen Kampf gewinnen?`
Puh, das wird jetzt für mich die schwierigste Rezension, die ich je geschrieben habe... Mit House of Night verbinde ich so viele gemischte Gefühle, dass ich gar keinen Überblick mehr habe. Ich versuche einfach mal draufloszuschreiben.
Der letzte Band dieser unendlichen Reihe ist also nun gelesen, die Reihe ist zu Ende. Natürlich waren die Erwartungen hoch, jedoch muss ich zugeben, dass die Autorinnen seit dem ungefähr neunten Band einen Teil meines Vertrauens verloren haben. Die Geschichte entwickelte sich wie eine Lawine und ähnlich wie Harry Potter geht es nachher nur noch darum, das Böse zu vernichten. Kurz gesagt: es passiert nicht viel in den einzelnen Bänden. Zu Beginn habe ich die Bücher verschlungen, mittlerweile war nur noch ein Gefühl der Verpflichtung vorhanden - ich war der Vollständigkeit halber gezwungen, weiterzulesen. Allein schon das jahrelange Warten ist meiner Ansicht nach eine Frechheit, an der man die Verzweiflung der Autorinnen bemerken kann. Wie soll es weitergehen? So weit haben wir doch nie vorausgeschaut! (Ja, so ungefähr stelle ich mir die Konversation zwischen Mutter und Tochter vor).
Aaaaber zurück zu Erlöst! Wie erwartet, passiert zu Beginn nicht allzu viel. Zoey ist mir unsympatisch wie eh und je. Sie ist die einzig wahrhaftige Vampirin, die die ganze Welt retten kann, bla bla bla. Mittlerweile gefiel mir Neferet mit ihren Tobsuchtanfällen fast schon besser. Sie schlachtet einen nach den anderen Menschen ab (ein bisschen widerlich ist es schon, aber das machte die Handlung gleichzeitig spannender). Stark war wie immer mein größter Favorit, jedoch spielt der kaum noch eine Rolle. So gesehen, spielt eigentlich kaum noch jemand eine Rolle außer Zoey und Neferet. Es wird mal wieder aus 500 Perspektiven beschrieben, aber das ist ja nichts Neues...
Aber jetzt kommt's: Nach 11 Büchern erwartet man doch einen riiiiesigen Endkampf mit allem drum und dran - und das bleibt einfach mal komplett aus! Ich spoilere jetzt mal (das kann sich sowieso jeder denken): Plötzlich ist die so unzerstörbare Neferet besiegt. Halt mal, habe ich ein paar Seiten übersprungen oder was ist hier los!? So habe ich mich gefühlt.
Ein bisschen rührend ist das Ende natürlich. Ich meine, es war als würde man nun etwas verloren haben, was immer irgendwie da war. Aber so ist es nun mal. ENDE. Ziemlich unspektakulär...
Und immer noch sitze ich hier mit gemischten Gefühlen. Ich fand das Buch nicht schlecht, ich finde es nur schade, dass sich die Reihe so entwickelt hat, dafür, dass sie am Anfang so super war...
Tja, gute Frage. Ich kann nicht einfach sagen: Lest es, es sind ja nur 12 Teile. Insgesamt war die Reihe ganz okay (wie eine 3 in der Schule - nicht schlecht und auch nicht gut). Nun sind wir im wahrsten Sinne des Wortes erlöst.

Samstag, 20. Dezember 2014

{Rezension} Onyx - Schattenschimmer

Seit Daemon Katy geheilt hat, sind sie für immer miteinander verbunden. Doch heißt das, dass sie auch füreinander bestimmt sind? Auf keinen Fall, findet Katy und versucht sich gegen ihre Gefühle zu wehren. Das ist allerdings gar nicht so einfach, denn Daemon ist nun fest entschlossen, sie für sich zu gewinnen. Dann taucht ein neuer Mitschüler auf - und mit ihm eine dunkle Gefahr. Katy weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Was geschah mit Daemons Bruder? Welche Rolle spielt das zwielichtige Verteidigungsministerium? Und wie lange wird sie Daemons enormer Anziehungskraft noch widerstehen können?
Nachdem ich den ersten Band der Lux-Reihe in einem Happen verschlungen hatte, habe ich mich natürlich unendlich auf den nächsten Teil gefreut - und ich wurde kein bisschen enttäuscht. Es war sogar noch besser!
Erstmal muss ich loswerden, wie toll ich Daemon finde. Mädels, jetzt mal ernsthaft... Ein riesiges Dankeschön an die Autorin für diese Bereicherung. :D Auch Katy gefällt mir sehr gut. Sie ist mir weiterhin sympathisch geblieben, jedoch wollte ich ihr stellenweise kräftig in den Hintern treten, weil sie so unentschlossen ist. An ihrer Stelle hätte es gar nichts zum Zweifeln und Nachdenken gegeben! Hach.
Zusätzlich liebe ich den humorvollen, aber gleichzeitig auch nachdenklichen Schreibstil der Autorin. Nur dadurch konnten mir die Protagonisten so ans Herz wachsen.
Die Handlung ist wie zuvor ein perfekter Ausgleich an Spannung und dieses Zurücklehnen-und-Genießen-Gefühl. Durch den neuen Mitschüler, der in der Schule auftaucht, kommt noch mal eine Extraportion an Problemen und merkwürdigen/lustigen Situationen hinzu...
Wisst ihr, was das Beste an einer Reihe, die man besonders gut findet, ist? Das Wissen, dass es weitergeht. Unbezahlbar! So freue ich mich auch jetzt schon auf Band 3. 
Außerdem bin ich verliebt in die wunder-wunderschönen Cover der Reihe! Eins übertrifft das andere an Schönheit. ♥
Die Fortsetzung von Obsidian gefällt mir sogar noch besser! Nicht weniger spannend und außerdem sehr emotionsgeladen... Absoluter Suchtfaktor!





Sonntag, 14. Dezember 2014

The bookish year 2014

Weihnachten steht schon vor der Tür, es wird Zeit, Bilanz zu ziehen.
Heute werde ich euch einige Highlights und Tiefpunkte meines Lesejahres 2014 in 6 Kategorien aufgeteilt zeigen.





Hier muss ich nicht lange nachdenken. Das berührendste Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe, ist ganz eindeutig Hope Forever von Colleen Hoover.
Die Geschichte ging mir sehr unter die Haut, weshalb ich sie immer noch gut vor Augen habe und ich bin mir sicher, dass ich das Buch irgendwann rereaden werde... Außerdem freue ich mich schon auf die Fortsetzung, die nächstes Jahr erscheinen wird. ♥



Damit sind Bücher gemeint, von denen ich mir viel mehr erhofft habe, die aber im Endeffekt eine große Enttäuschung waren.



Hier steht Vor uns die Nacht von Bettina Belitz ganz klar an erster Stelle. Ich hatte mir sehr viel von dem Buch erhofft, da ich von Linna singt sehr sehr begeistert war, aber dann war die Enttäuschung besonders groß... Für mich war die Geschichte einfach zu... esoterisch. Ich habe zwar keine Ahnung, ob man das so nennen kann, aber die Handlung war halt sehr pseudo-tiefgründig - versteht ihr, was ich meine!? :D



Zusätzlich muss ich hier noch unbedingt Je mehr ich dir gebe von Beate Dölling einordnen! Der Klappentext und das Cover waren so überzeugend für mich, dass ich es sofort gekauft habe, aber leider tritt hier dasselbe Phänomen wie bei Vor uns die Nacht auf - die Handlungsstränge sind mir einfach zu merkwürdig und ohne viel Sinn und Verstand ...





                            
Hiermit sind Bücher gemeint, die ich in einem Rutsch durchgelesen habe.



Wer meinen Blog kennt, hat wahrscheinlich schon bemerkt, dass ich bei solchen Posts fast immer Simone Elkeles hineinbringe. Ja, ich vergöttere nun mal die Frau um ihren Schreibstil und ihre Geschichten.
Dementsprechend war ich sehr erfreut, als zu Beginn des Jahres ihr neues Buch Herz verspielt erschien. Wie immer habe ich es zügig gelesen und sehr genossen. Auch hier kommt bald die Fortsezuung heraus, auf die ich mich schon tierisch freue.






Aber damit nicht genug: Colleen Hoover muss noch mal her halten. Weil ich Will liebe - ich muss wahrscheinlich nicht genauer darauf eingehen, ihr kennt es eh alle^^ - habe ich ebenfalls verschlungen. Ich wünschte nur, die Bücher wären dicker, dann hätte ich noch mehr davon ...




Nun kommen die Fakten auf den Tisch: Diese Bücher gingen mir einfach nur auf die Nerven!

Maggie Stiefvater ist ja schön und gut. Wen der Rabe ruft fand ich super, aber leider beginnt die Handlung zu kippen. Für mich macht bei Wer die Lilie träumt nichts mehr einen Sinn! Außerdem ziiiieht sich dieses Buch wie Kaugummi... Ich war froh, als ich durch war, musste aber leider erfahren, dass die Reihe gar keine Trilogie ist, sondern insgesamt noch mehr Teile haben wird. Durch einen weiteren Teil hätte ich mich ja noch quälen können, aber so... Es geht in diesem Teil überhaupt nicht mehr um Blue, sondern hauptsächlich um Ronan! Das gefiel mir überhaupt nicht!
Die Mery-Wolves-Trilogie fand ich ebenfalls nicht so gut. Liegt wahrscheinlich am Schreibstil, der mir manchmal etwas zu kryptisch ist.


Wer weiß, was morgen mit uns ist von Ann Brashares hatte ich von Blogg dein Buch bekommen. Vorher hatte ich noch nicht von dem Buch gehört, deswegen bin ich neutral an das Buch herangegangen, fand es dann jedoch überraschend gut. Es hat viele dystopische Züge, geht jedoch nicht komplett in das Genre über. Die Mischung aus Sci-Fi und Dystopie gefällt mir deswegen sehr gut! (Zusätzlich finde ich das Cover richtig toll! ♥)





Die Unbarmherzigen von Danielle Vega hatte ich bei einem Gewinnspiel gewonnen. Wahrscheinlich hätte ich es mir selbst eher nicht gekauft, da ich den Klappentext und das Cover nicht allzu ansprechend finde, aber dann ergriff mich die Handlung doch sehr und ich wünsche mir wirklich, dass das Buch verfilmt wird. Es wäre ein super Horrorfilm! Selten hatte ich bei einem Buch solche Gänsehaut-Momente; gefällt mir! :)






Indigo von Jordan Dane sticht durch seine abstrakte Idee hervor. Es geht um eine Gruppe Jugendlicher, die besondere Fähigkeiten haben, aber ich möchte nicht zu viel verraten. Man muss das Buch gelesen haben. Auch hier dachte ich mir zu Beginn nicht viel bei dem Buch, aber dann entwickelt sich die Handlung schnell und ist die ganze Zeit über ziemlich spannend.




Zum Schluss kommen noch zwei Reihen, die ich dieses Jahr fest in mein Herz geschlossen habe und die nächstes Jahr noch weiter gehen werden.




Die Lux-Reihe von Jennifer L. Armentrout habe ich diesen Herbst kennen und lieben gelernt! Daemon und Katy sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich freue mich, dass die Geschichte noch etwas weitergeht. Zusätzlich bekommt Obsidian (genauso wie der Folgeband Onxy) den Preis für das "Wunderschönste-Cover-ever" von mir verliehen. Ich meine, schaut es euch doch an! *-*






Zum Schluss muss ich der Vollständigkeit halber noch die Selection-Trilogie von Kiera Cass erwähnen. Abgesehen von den hübschen Kleidern auf den Covern hat die Reihe noch einiges mehr zu bieten und ich freue mich unendlich auf den letzten Teil, der 2015 erscheinen wird... ♥






Ich hoffe, euch hat diese Art von Post gefallen!




Mittwoch, 10. Dezember 2014

{Rezension} Blackbird

Ein Mädchen erwacht auf den Gleisen einer U-Bahn-Station in Los Angeles. Sie weiß nicht, wer sie ist, wo sie ist, wie sie dort hinkommt. Sie hat ein Tattoo auf der Innenseite ihres rechten Handgelenks, das einen kleinen Vogel in einem Viereck zeigt. Sie erinnert sich an nichts. Nur bei einer Sache ist sie sich sicher: Jemand will sie töten. Also rennt sie um ihr Leben, versucht die Wahrheit herauszufinden. Über sich und über die Leute, die sie töten wollen. Nirgendwo ist sie sicher und niemand ist, was er zu sein scheint. Auch Ben, der Einzige, dem sie glaubte, vertrauen zu können, verbirgt etwas vor ihr. Und die Wahrheit ist noch viel verstörender, als sie es jemals für möglich gehalten hat.
Auf der Blogreporter-Tour von Blogg dein Buch haben wir doch tatsächlich dieses Buch vom cbt-Verlag zum Vorablesen geschenkt bekommen. Das ist das erste Mal, das ich ein Buch vor dem Erscheinen gelesen hatte, war schon ein spannendes Gefühl.
Ich muss jedoch zugeben, dass ich mir Blackbird wahrscheinlich nie selbst gekauft hätte, da mich der Klappentext nicht besonders anspricht. Auch wenn das Buch von meinem Lieblingsverlag ist, hätte ich bei dieser Geschichte gezögert. Aber im Endeffekt bin ich froh, dass ich das Buch gelesen habe.
Die Handlung ist sehr sehr aufregend und ich sah bereits vor meinem imaginären Auge die Buchverfilmung à la "Stirb langsam für Mädchen".
Eine Sache ging mehr jedoch gehörig gegen den Strich: die Du-Perspektive. Das ist das allererste Buch mit Du-Schreibstil, das ich je gelesen habe (Bsp.: du öffnest die Tür, du spürst die Angst,...). Ich meine, ich verstehe völlig, was der Effekt davon sein soll. Der Leser fühlt sich näher am Geschehen und ist mittendrin. Bei mir hatte dies jedoch den gegenseitigen Effekt. Mich nervte das einfach und ich wünschte mir eine liebliche Protagonisten an meine Seite... Und soweit ich weiß ist Eve & Caleb von ihr doch auch ein großer Erfolg geworden ohne diesen merkwürdigen Schreibstil. Also warum nicht beim Alten bleiben!?
Dennoch gefällt mir Blackbird. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den nächsten Teil, da der Cliffhanger am Ende doch viel Gutes für die Fortsetzung verspricht...
"Stirb Langsam für Mädchen" fasst diesen Thriller doch ganz gut zusammen.


Sonntag, 7. Dezember 2014

{Rezension} Wer denkt heute schon an morgen?

Die 16-jährige Sarah fühlt sich von allen im Stich gelassen: Ihre besten Freundinnen Alex und Rachel erzählen ihr auf einmal nicht mehr alles, ihr Freund Simon hört ihr nie richtig zu und ihr Vater hat ihre Mutter für eine andere verlassen. Für Sarah scheint sich niemand wirklich zu interessieren, dafür sind alle viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Doch dann lernt sie Shane kennen und lieben. Shane, der sie versteht und für sie da ist. Der einen besseren Menschen aus Sarah macht und ihr Leben von Grund auf verändert. Doch Shane hat ein Geheimnis... Hat ihre Liebe eine Chance?
Wie immer habe ich das Buch vom cbt-Verlag in der Hand gehabt und wusste sofort, dass ich es mitnehmen würde. Wer mich kennt, weiß, dass ich die Taschenbücher von cbt an sich liebe und ich nie wirklich enttäuscht werde. So war das auch dieses Mal.
Der Klappentext lässt jedoch nicht sehr durchscheinen, worum es wirklich geht. Natürlich entwickelt sich eine besondere Liebe zwischen Sarah und Shane, aber Shane ist todkrank. Automatisch musste ich an The Fault In Our Stars denken und habe mich auf rührende Momente eingestellt.
Die Handlung und die Charaktere fand ich sehr gut und es wurde nie langweilig, aber es gibt ein Manko, das mich die ganze Zeit gestört hat: der Schreibstil. Viele Sätze sind abgehackt und es gibt sehr viele Absätze und Sprünge in der Geschichte, weshalb es mir etwas an Tiefe gefehlt hat. Kaum fing ein Abschnitt an, war er schon wieder zuende. Das hat mich leider von Anfang bis Ende genervt!
Dennoch konnte ich das Buch nicht aus der Hand nehmen und musste immer weiterlesen. Ich spoilere natürlich nicht, aber legt euch Taschentücher bereit, wenn ihr das Buch lest...
Vier Sterne ist es auf jeden Fall wert!
Eine sehr bewegende Geschichte, jedoch fehlte die Tiefe durch den abgehackten Schreibstil ein wenig.