Mittwoch, 10. Dezember 2014

{Rezension} Blackbird

Ein Mädchen erwacht auf den Gleisen einer U-Bahn-Station in Los Angeles. Sie weiß nicht, wer sie ist, wo sie ist, wie sie dort hinkommt. Sie hat ein Tattoo auf der Innenseite ihres rechten Handgelenks, das einen kleinen Vogel in einem Viereck zeigt. Sie erinnert sich an nichts. Nur bei einer Sache ist sie sich sicher: Jemand will sie töten. Also rennt sie um ihr Leben, versucht die Wahrheit herauszufinden. Über sich und über die Leute, die sie töten wollen. Nirgendwo ist sie sicher und niemand ist, was er zu sein scheint. Auch Ben, der Einzige, dem sie glaubte, vertrauen zu können, verbirgt etwas vor ihr. Und die Wahrheit ist noch viel verstörender, als sie es jemals für möglich gehalten hat.
Auf der Blogreporter-Tour von Blogg dein Buch haben wir doch tatsächlich dieses Buch vom cbt-Verlag zum Vorablesen geschenkt bekommen. Das ist das erste Mal, das ich ein Buch vor dem Erscheinen gelesen hatte, war schon ein spannendes Gefühl.
Ich muss jedoch zugeben, dass ich mir Blackbird wahrscheinlich nie selbst gekauft hätte, da mich der Klappentext nicht besonders anspricht. Auch wenn das Buch von meinem Lieblingsverlag ist, hätte ich bei dieser Geschichte gezögert. Aber im Endeffekt bin ich froh, dass ich das Buch gelesen habe.
Die Handlung ist sehr sehr aufregend und ich sah bereits vor meinem imaginären Auge die Buchverfilmung à la "Stirb langsam für Mädchen".
Eine Sache ging mehr jedoch gehörig gegen den Strich: die Du-Perspektive. Das ist das allererste Buch mit Du-Schreibstil, das ich je gelesen habe (Bsp.: du öffnest die Tür, du spürst die Angst,...). Ich meine, ich verstehe völlig, was der Effekt davon sein soll. Der Leser fühlt sich näher am Geschehen und ist mittendrin. Bei mir hatte dies jedoch den gegenseitigen Effekt. Mich nervte das einfach und ich wünschte mir eine liebliche Protagonisten an meine Seite... Und soweit ich weiß ist Eve & Caleb von ihr doch auch ein großer Erfolg geworden ohne diesen merkwürdigen Schreibstil. Also warum nicht beim Alten bleiben!?
Dennoch gefällt mir Blackbird. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den nächsten Teil, da der Cliffhanger am Ende doch viel Gutes für die Fortsetzung verspricht...
"Stirb Langsam für Mädchen" fasst diesen Thriller doch ganz gut zusammen.


1 Kommentar:

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