Dienstag, 26. Mai 2015

My week on Instagram #4

Hallo! Momentan bin ich nur auf Instagram besonders aktiv - deswegen folgt heute erneut ein My week on Instagram - Post, das jedoch nur ein paar Fotos der letzten drei Wochen enthält.







Essie - "Fifth Avenue"
















"Every Day" - David Levithan





Zitat aus "Every Day" - David Levithan







p2 - "Fresh Sister"






Cocktail Night







Lieblingszitat aus "The Fault In Our Stars" - John Green















Essence - "Sun Is Smiling"




















"Margos Spuren" - John Green















Maybelline New York - "Burgundy Kiss"
















"All The Bright Places" - Jennifer Niven






p2 - "A Little Dream"

















Just Listen - Sarah Dessen
















Um 23 Uhr ins Kino in Jogginghose gehen, um sich "Tomorrowland - A World Beyond" anzusehen - why not? Das Kino war komplett leer...














Zitat aus "All The Bright Places" - Jennifer Niven
















Genau dafür hat man Freunde - um gemeinsam verrückt zu sein. :D









Freitag, 15. Mai 2015

{Rezension} Liv Forever

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Warum hatte ich ihm nicht gesagt, was ich fühlte? Warum war ich ihm ausgewichen, als er mich küssen wollte? Warum hatte ich ihm nicht gesagt, dass ich noch nie jemanden so geliebt hatte?
Liv würde alles dafür geben, Malcolm noch ein einziges Mal berühren zu können. Ihm ihre unendliche Liebe zu gestehen. Doch Liv ist tot - eigentlich ...
Schon lange hatte ich kein Buch mehr über Geister gelesen, deswegen erschien mir der Klappentext vielversprechend. Geistergeschichten waren mir noch nie ganz geheuer, denn es gibt so viele Mythen und manchmal unerklärliche Geschehnisse, die einen schnell paranoid machen können.
Die Atmosphäre auf dem Internat "Wickham Hall" ist ziemlich merkwürdig und Liv, die neu auf diese Schule kommt, fühlt sich sehr ausgeschlossen. Gabe ist der Einzige, der normal zu sein scheint, aber als dieser ihr anvertraut, dass er Geister sehen und hören kann, ist sie mehr als misstrauisch. Bis sie selbst kaltblütig ermordet wird und Gabe ihr einziger Kontakt zur Außenwelt darstellt.
Die Liebe, die sich zwischen Malcolm und Liv entwickelt, ist das, was den Roman ausmacht. Die beiden verlieben sich auf den ersten Blick ineinander und teilen gleichzeitig ihre Schwärmerei für Kunst. Desto trauriger ist es, als Liv plötzlich tot ist und wie durch eine Glasscheibe mitansehen muss, wie Malcolm versucht, den Verlust zu verarbeiten. Liv steckt voller Verzweiflung, da sie vollkommen machtlos ist und gleichzeitig so nah und doch so fern zu sein scheint.
Mir gefiel Livs Sicht auf die Dinge, da sie eine talentierte Künstlerin ist und viele Erlebnisse besonders inspirierend beschreibt. Es gibt viele Anspielungen auf große Künstler und berühmte Gemälde aus der Vergangenheit, was mir sehr gut gefiel und der Geschichte einen individuellen Schliff verlieh. Da ich mich gerne mit Kunst auseinandersetze, sammelt Liv, Forever hier viele Pluspunkte.
Manche Szenen waren recht gruselig, es hielt sich jedoch in Maßen. Als großer Fan von Horrorfilmen hätte ich mir gewünscht, dass die Szenarien vielleicht noch ein wenig dramatischer und unheimlicher gestaltet wären, jedoch ist das Buch dadurch auch für jüngere Leser geeignet.
Die Handlung war durchgehend spannend und es war auf makabre Art und Weise amüsant, wie Liv versuchte, auf sich aufmerksam zu machen. Jedoch waren die Ereignisse nicht allzu unerwartet.
Insgesamt stellt Liv Forever eine schaurig-schöne Lektüre für zwischendurch dar, die traurig und herzergreifend ist, durch den luftig-leichten Schreibstil aber auch belustigend war.



Ein riesiges Dankeschön an Beltz & Gelberg für die Bereitstellung dieses Leseexemplares! ♥





Sonntag, 10. Mai 2015

{Rezension} Every Day

I wake up.
Immediately, I have to figure out who I am. It's not just the body - opening my eyes and discovering whether the skin on my arm is light or dark, whether my hair is long or short, whether I'm fat or thin, boy or girl, scarred or smooth. The body is the easiest thing to adjust to, if you're used to waking up in a new one each morning. It's the life, the context of the body, that can be hard to grasp.
Every day I am someone else. I am myself - I know I am myself - but I am also someone else.
It has always been like this.


Es ist schwierig, dieses Buch zu rezensieren, aber ich möchte trotzdem meine Gedanken zu Every Day mit euch teilen.
Die Handlung an sich steht für mich bei diesem Roman eher im Hintergrund, viel wichtiger sind die tiefgründigen Gedanken, die dahinter stecken. Ihr könnt bereits an den vielen Zitaten, die ich oben aufgelistet habe, erkennen, dass dieses Buch viele Szenen und Weisheiten beinhaltet, die mir durch ihre schockierende Ehrlichkeit sehr unter die Haut gingen. Ab und an musste ich eine kurze Pause einlegen, um über das Gelesene nachzudenken. Es war mir ein Vergnügen dieses Buch, das voller Humor, Glück und Trauer steckt, zu verschlingen.
Also, da ist diese Person, genannt A, die jeden Morgen für genau einen Tag als Gast in einem neuen Körper aufwacht. A lebt genau einen Tag lang das Leben eines anderen und muss sich mit deren Probleme und Gedanken herumschlagen, manche sind ernster, manche humorvoller. Aber fast immer scheint es einen Zwist zu geben. Ich finde, David Levithan hat dadurch sehr gut deutlich gemacht, dass jeder Mensch auf der Welt sich jeden Tag mit seinen eigenen Problemen herumschlagen muss, was einem das Gefühl gibt, nicht allein zu sein. Man lebt aneinander vorbei, aber doch scheinen wir alle miteinander verbunden zu sein. Schwer vorstellbar, aber wahr.
Es wurden einige philosophische Themen angesprochen, was ich in Jugendbüchern immer sehr viel spannender finde als im Unterricht. In Büchern werden erst die für mich wirklich wichtigen philosophischen Vorstellungen angesprochen, über die man sich Gedanken machen sollte. Und wenn es nur der butterfly effect an einer Stelle ist - ein Denkanstoß war es mir wert.
Ich mochte Rhiannon, das Mädchen, in das sich A verliebt, sehr, denn ich konnte den Konflikt, in dem sie sich befand, sehr gut nachempfinden - ich meine, für wen ist es schlimmer? Für Rhiannon, die A jeden Tag in einem grundverschiedenen Menschen vorfindet, oder für A, der vollkommen machtlos ist?
Ich kann dem Buch leider keine volle Punktzahl geben, was daran liegt, dass die Handlung ziemlich flach ist. Was nicht bedeutet, dass sie langweilig ist! Aber das sind meiner Ansicht nach Abzüge in der B-Note - insgesamt wird mir der Roman jedoch mit Sicherheit lange im Gedächtnis bleiben und ich bin froh, dass sich der Autor mit dieser etwas anderen Thematik auseinandergesetzt hat!
Eine Geschichte, die mich tief berührt und mich zum Hinterfragen des Lebens gebracht hat...

Samstag, 2. Mai 2015

{Rezension} Opal, Schattenglanz

Auf den ersten Blick ist alles perfekt: Dawson lebt noch und niemand scheint nach ihm zu suchen. Katy wehrt sich nicht länger gegen ihre Gefühle für Daemon und alles könnte so schön sein - aber es ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Plötzlich ist Blake zurück und mit ihm ein gewagter Plan. Zu Katys großem Erstaunen bittet er sie um Hilfe. Katy weiß nicht, was sie tun soll, denn Blake ist nicht zu trauen, das hat sie schon einmal schmerzlich zu spüren bekommen. Doch für ihre Freunde - und für Daemon - würde sie alles tun. Selbst ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen.
Wenn man Opal bereits gelesen hat, könnte man meinen, dass die Autorin in dem von mir gewählten Zitat (s. oben) von ihrem eigenen Werk spricht. Hier können wir wirklich nur von einem SEHR brutalen offenen Ende reden, das jedoch vorhersehbar war. Und jetzt muss ich auf den nächsten Band meiner geliebten Lux-Serie warten, der meines Wissens erst im Herbst erscheint. Hach ja, Katy ich fühle mit dir...
Katy ist eine meiner Lieblingsprotagonistinnen überhaupt, da sie so voller Ehrlichkeit steckt und ich ihre Liebe zu Büchern nur teilen kann. Außerdem kann sie sehr stur sein, genauso wie ich. Ich bewundere sie in diesem Teil besonders für ihre Stärke - so viel musste sie mitmachen und trotzdem behält sie die Fassung für die wirklich wichtigen Dinge. Stellenweise passte es mir nicht, dass Daemon sie so schnell wieder beruhigen konnte, aber ich werde das mal auf ihre einzigartige Verbindung/Liebe schieben und nicht zu eng sehen.
Ich konnte das Buch schnell lesen ohne großen Leseflauten, die Spannung blieb konstant, wenn auch etwas lau. Es gibt einige Höhepunkte - besonders zum Schluss - aber im Ganzen dient dieser Teil mehr dazu, die Beziehung zwischen Daemon und Katy zu vertiefen. Ich musste an einigen Stellen heftig lachen. Grund dafür war - wie erwartet - Daemons Humor, in den man sich einfach verlieben muss. Mir ist die Veränderung und Entwicklung in Daemons Charakter sehr stark aufgefallen, seine Handlungen waren mal mehr, mal weniger typisch für ihn, doch das war in Ordnung. Ich muss gestehen, mir fehlt der Bad Boy an manchen Stellen ein wenig, aber es ist nur realistisch, dass er sich nach all den Geschehnissen weiter öffnet als sonst.
Nun zum Ende - meine Augen wurden schon etwas feucht, auch wenn abzusehen war, dass es mittendrin enden würde. Die Szene war sehr emotional und ich hätte das Buch danach am liebsten gegen die Wand geschleudert (keine Panik, so etwas würde ich niemals tun). Jennifer L. Armentrout ist eine Sadistin, denn sie hat mich mit einem riesigen Cliffhanger zurückgelassen! Autoren scheinen eines Mordsspaß daran zu haben, ihre Leser verzweifeln zu sehen... Und jetzt heißt es: abwarten... So ein Mist!
Zu dem Cover muss ich nicht sehr viel sagen - ich vergöttere es genauso wie die der anderen Teile. Sie sind sooo viel schöner als die Originalcover. ♥
Der dritte Teil der Lux-Serie ist, auch wenn die Spannung ein wenig nachgelassen hat, ein fantastisches Buch, das mit dem schlimmsten Cliffhanger überhaupt endet! Liebhaber der Reihe werden das Buch auf jeden Fall trotzdem verschlingen.