Samstag, 2. Mai 2015

{Rezension} Opal, Schattenglanz

Auf den ersten Blick ist alles perfekt: Dawson lebt noch und niemand scheint nach ihm zu suchen. Katy wehrt sich nicht länger gegen ihre Gefühle für Daemon und alles könnte so schön sein - aber es ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Plötzlich ist Blake zurück und mit ihm ein gewagter Plan. Zu Katys großem Erstaunen bittet er sie um Hilfe. Katy weiß nicht, was sie tun soll, denn Blake ist nicht zu trauen, das hat sie schon einmal schmerzlich zu spüren bekommen. Doch für ihre Freunde - und für Daemon - würde sie alles tun. Selbst ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen.
Wenn man Opal bereits gelesen hat, könnte man meinen, dass die Autorin in dem von mir gewählten Zitat (s. oben) von ihrem eigenen Werk spricht. Hier können wir wirklich nur von einem SEHR brutalen offenen Ende reden, das jedoch vorhersehbar war. Und jetzt muss ich auf den nächsten Band meiner geliebten Lux-Serie warten, der meines Wissens erst im Herbst erscheint. Hach ja, Katy ich fühle mit dir...
Katy ist eine meiner Lieblingsprotagonistinnen überhaupt, da sie so voller Ehrlichkeit steckt und ich ihre Liebe zu Büchern nur teilen kann. Außerdem kann sie sehr stur sein, genauso wie ich. Ich bewundere sie in diesem Teil besonders für ihre Stärke - so viel musste sie mitmachen und trotzdem behält sie die Fassung für die wirklich wichtigen Dinge. Stellenweise passte es mir nicht, dass Daemon sie so schnell wieder beruhigen konnte, aber ich werde das mal auf ihre einzigartige Verbindung/Liebe schieben und nicht zu eng sehen.
Ich konnte das Buch schnell lesen ohne großen Leseflauten, die Spannung blieb konstant, wenn auch etwas lau. Es gibt einige Höhepunkte - besonders zum Schluss - aber im Ganzen dient dieser Teil mehr dazu, die Beziehung zwischen Daemon und Katy zu vertiefen. Ich musste an einigen Stellen heftig lachen. Grund dafür war - wie erwartet - Daemons Humor, in den man sich einfach verlieben muss. Mir ist die Veränderung und Entwicklung in Daemons Charakter sehr stark aufgefallen, seine Handlungen waren mal mehr, mal weniger typisch für ihn, doch das war in Ordnung. Ich muss gestehen, mir fehlt der Bad Boy an manchen Stellen ein wenig, aber es ist nur realistisch, dass er sich nach all den Geschehnissen weiter öffnet als sonst.
Nun zum Ende - meine Augen wurden schon etwas feucht, auch wenn abzusehen war, dass es mittendrin enden würde. Die Szene war sehr emotional und ich hätte das Buch danach am liebsten gegen die Wand geschleudert (keine Panik, so etwas würde ich niemals tun). Jennifer L. Armentrout ist eine Sadistin, denn sie hat mich mit einem riesigen Cliffhanger zurückgelassen! Autoren scheinen eines Mordsspaß daran zu haben, ihre Leser verzweifeln zu sehen... Und jetzt heißt es: abwarten... So ein Mist!
Zu dem Cover muss ich nicht sehr viel sagen - ich vergöttere es genauso wie die der anderen Teile. Sie sind sooo viel schöner als die Originalcover. ♥
Der dritte Teil der Lux-Serie ist, auch wenn die Spannung ein wenig nachgelassen hat, ein fantastisches Buch, das mit dem schlimmsten Cliffhanger überhaupt endet! Liebhaber der Reihe werden das Buch auf jeden Fall trotzdem verschlingen. 









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