Samstag, 8. August 2015

{Rezension} Anna and the French Kiss

Anna had everything figured out - she was about to start senior year with her best friend, she had a great weekend job, and her huge work crush looked as if it might finally be going somewhere... Until her dad decides to send her 4383 miles away to Paris. On her own.
But despite not speaking a word of French, Anna finds herself making new friends, including Étienne St. Clair, the smart, beautiful boy from the floor above. But he's taken - and Anna might be too. Will a year of romantic near-misses end with the French kiss she's been waiting for?
Dieses Buch repräsentiert eine wunderschöne Liebesgeschichte, die in der romatischsten Stadt der Welt stattfindet - Paris. Das Cover spricht bereits für sich und spiegelt sehr gut die Atmosphäre des Romans wider.

Ich war schon nach wenigen Seiten in die Geschichte vertieft, die Charaktere haben mich auf Anhieb überzeugt, was an dem tollen Schreibstil von Stephanie Perkins lag. Die Sätze sind ganz einfach und verständlich, ohne große Ausschmückungen, aber trotzdem schafft sie es, der Story den passenden Flair zu verschenken, der mein Herz stellenweise schneller schlagen ließ. Die Geschichte berührte mich sehr, obwohl sie relativ "unspektakulär" ist und nichts vollkommen Neues in ihrem Genre darstellt. Die Besonderheit liegt besonders in dem Handlungsort, weswegen es einige schöne Szenen gibt.

Anna muss ihr letztes Schuljahr auf Befehl ihres Vaters hin in Frankreich verbringen, auf eine Schule, die ausschließlich amerikanische Jugendliche besuchen. Da sie kein Wort Französisch spricht und auch sonst keine Ahnung von dem fremden Land hat, kommt sie sich verloren vor und ist deshalb umso erleichterter, als sie sich mit Meredith und deren Freundeskreis anfreundet - zu denen auch Etienne gehört.

Etienne bin ich nach nur wenigen Auftritten verfallen, denn sein Charakter ist dermaßen charmant und außerdem muss man ihn allein schon wegen seiner britischen Flüche lieben. Da er in Großbritannien groß geworden ist, ist ein britischer Akzent unvermeidbar. Und wer kann da schon widerstehen?
Anna jedenfalls nicht. Die Liebe, die sich zwischen Anna und Etienne entwickelt, ist nach wenigen Seiten spürbar und ließ mich öfters stumm lächeln, denn die Autorin bringt die Spannungen zwischen ihnen so ehrlich und real herüber, das man das Gefühl hat, mittendrin zu sein.

Manches ging mir ein wenig zu schnell, zum Beispiel die Freundschaft, die Anna zu den anderen Gruppenmitgliedern entwickelt, denn es wirkt bereits nach wenigen Seiten so, als wären sie schon ewig befreundet, aber ich sehe das nicht als ausschlaggebendes Argument für eine schlechtere Bewertung als die volle Punktzahl für dieses Meisterwerk von einem Liebesroman. Ich freue mich schon darauf, weitere Werke von Stephanie Perkins zu lesen...
Keine großen Überraschungen, aber dennoch etwas ganz Besonderes in seinem Genre!




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